Der Kickstart Accelerator stellt die 30 Startups für sein diesjähriges Programm vor

Der Kickstart Accelerator stellt die 30 Startups für sein diesjähriges Programm vor

by August 24, 2017
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Der Kickstart Accelerator gibt die Liste der ausgewählten Startups in den Bereichen FinTech, Food, Smart Cities und Robotics & Intelligent Systems für seine zweite Ausgabe in Zürich bekannt

Der Kickstart Accelerator , eines der grössten firmenübergreifenden Startup-Förderprogramme Europas, hat heute die Liste der Startups veröffentlicht, die es dieses Jahr in Zürich ins Programm geschafft haben. Der Kickstart Accelerator ist eine Initiative von digitalswitzerland und wird durchgeführt vom Impact Hub Zürich .

FOTOGRAF : THOMAS LUETHI – 10.07.2017 – Kickstart Accelerator Safari and Registration event first night –

1`500 Startups versuchten es – 30 haben es geschafft

Über 1`500 Startups aus aller Welt hatten sich für das Programm beworben. Die 60 vielversprechendsten wurden eingeladen, am letzten Teil der Bewerbungsphase teilzunehmen – einem zweitägigen Bootcamp in Zürich. Sie konnten dort ihre Ideen einer erfahrenen Jury aus Branchenexperten, Investoren und Vertretern von Grossunternehmen präsentieren.

Insgesamt 30 Startups wurden am Ende ausgewählt – zwei Prozent all jener, die sich beworben hatten. Ebenfalls im Programm dabei sein wird ein Intrapreneur-Team von AXA Winterthur und Swisscom. Die ausgewählten Gründer werden vom 4. September bis 17. November an einem 11-wöchigen Förderprogramm teilnehmen. Der Kickstart Accelerator findet im Kraftwerk statt, einem einzigartigen Kollaborations- und Innovationsspace in der ehemaligen Transformatoren-Halle des ewz-Unterwerks Selnau in Zürich.

15 Länder und fast die Hälfte der Startups von Frauen mit gegründet

Startups aus 15 Ländern, darunter Südkorea, Südafrika, Finnland, Ukraine und Singapur, haben sich für das Programm qualifiziert. Fast zwei Drittel der Startups (19) kommen aus Europa, fünf Startups werden aus den USA fürs Programm nach Zürich reisen, drei aus Asien, zwei aus Afrika und ein Startup kommt aus Australien.

Patricia Schlenter

“Es ist grossartig, aus wie vielen Ländern sich Startups beworben haben, um ihr Business hier im Schweizer Innovations-Ökosystem aufzubauen, herauszufordern und voranzutreiben”

sagt Patricia Schlenter, Programm-Managerin des Kickstart Accelerators.

“Ganz besonders freut mich, dass 13 der insgesamt 30 Startups von mindestens einer Frau gegründet wurden.”

Von Umweltschutz bis Blockchain-Dienstleistungen

Die ausgewählten Startups arbeiten an einer Vielzahl innovativer Ideen und wollen so traditionelle Industrien aufmischen und Neue gewinnbringend nutzen. Im Bereich Smart Cities zum Beispiel zeigt sich ein grosses Interesse rund ums Thema Umweltschutz. Gleich zwei der diesjährigen Startups, uHoo und Hawa Dawa , arbeiten an Produkten, um die Luftverschmutzung in Gebäuden und im Freien besser messen zu können.

Das südkoreanische Startup Blocko zielt derweil darauf ab, Blockchain-Dienstleistungen dank einfachen Werkzeugen auch für solche Entwickler nutzbar zu machen, die bisher mit Blockchain nicht vertraut waren. Eine detaillierte Übersicht über die 30 ausgewählten Startups findet sich hier und in der Liste ganz unten.

Wachsendes Interesse von hochrangigen Grossunternehmen

Der Kickstart Accelerator bietet ein Startup-freundliches Leistungspaket. Verglichen mit einigen anderen führenden Förderprogrammen verlangt der Kickstart Accelerator keine Eigenkapitalbeteiligung. Er stellt den Startups bedingungslose finanzielle Unterstützung sowie Zugang zu einigen der lokal und international meist bekannten Unternehmen zur Verfügung.

Dank der breiten Unterstützung durch Grossunternehmen haben die Startups die Chance, von Partnerschaften mit etablierten Marktteilnehmern zu profitieren. Gleichzeitig zeigt sich auch ein starkes Interesse der Partnerunternehmen: Versicherer AXA Winterthur und ICT-Provider Swisscom beispielsweise haben gemeinsam ein Intrapreneur Team geformt, das am Programm teilnehmen wird.

“Künstliche Intelligenz und die Weiterentwicklung der Robotik wird unsere Welt in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit nachhaltig verändern” , sagt Dr. Christian B. Westermann, Leader Data & Analytics und Partner bei PwC Schweiz , eines der Partnerunternehmen des Kickstart Accelerators.

“Wir freuen uns, die vielversprechendsten Startup-Unternehmen mit unserem globalen Netzwerk zu unterstützen, damit sie möglichst bald die Chance haben, diese spannende Entwicklung des Marktes aktiv mitzuprägen.”

Patrick Baumberger, verantwortlich für Open Innovation & New Business bei Raiffeisen Schweiz , meint:

“Die Innovationsdynamik in der Digitalisierung und Finanztechnologie sind geprägt von Mut und grossartigen, weitsichtigen Ideen. Raiffeisen will die besten Startups fördern und unterstützen. Wir sind überzeugt, dass beide Parteien viel voneinander lernen und profitieren können.”

Starke Unterstützung von engagierten Beratern

Unterstützung erhält das diesjährige Programm vom Centre for Digital Revolution ( C4DR ), einem städteübergreifenden Zentrum für Unternehmensentwicklung. Das vom britischen Tech-Pionier Eric Van der Kleij gegründete Unternehmen fokussiert auf den Technologien der vierten industriellen Revolution: Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Blockchain und Robotik.

Van der Kleij und sein Team unterstützen den Kickstart Accelerator bei der Entwicklung gehaltvoller Initiativen für das Programm, um marktfähige Innovationen möglich zu machen. Die Startups sollen im Markt und angesichts der technologischen Veränderungen widerstandsfähig werden und gleichzeitig mit ihren Produkten und Lösungen einen messbaren Nutzen bringen.

Zusätzlich erhalten die Startups fachliche Beratung von der Strategie- und Innovationsfirma evitive . Das auf venture building spezialisierte Team wird die Startups auf Proof-of-Concepts mit den Partnerfirmen vorbereiten. evitive wird vertreten durch Senior Partner Pascal A. Miserez und FinTech Spezialist Salvatore Iacangelo.

Expansion nach Lausanne und Basel

Neben den vier Bereichen in Zürich bietet der Kickstart Accelerator dieses Jahr zwei neue Verticals in Lausanne und Basel an. In Zusammenarbeit mit der École polytechnique fédérale de Lausanne EPFL hat Kickstart Accelerator ein neues Vertical für zehn internationale Startups im Bereich EdTech lanciert.

Die Lausanne-Startups werden Ende August bekannt gegeben. Ausserdem ist Kickstart Accelerator eine Partnerschaft mit BaseLaunch eingegangen, um mit dem Gesundheitsbereich eine weitere in der Schweiz starke Industrie zu bedienen. Die Healthcare-Startups für Basel werden im Spätsommer bekannt.

 

DIE STARTUPS FÜR DEN KICKSTART ACCELERATOR 2017 IN ZÜRICH:

FinTech:

AAAccell
​wandelt und entwickelt erstklassige Forschungsleistungen in vertrauenswürdige Lösungen und Instrumente für den Finanzdienstleistungsbereich um. (Schweiz)
Adjoint
hat eine technologische Lösung entwickelt, um Unternehmen bei der Einführung der wegweisenden Distributed Ledger Technology DLT zu unterstützen. (USA).
Apiax
transformiert komplexe Regulierungen in benutzerfreundliche digitale Compliance-Regeln. (Schweiz)

Blocko

ersetzt die traditionellen und oft ineffizienten Systeme seiner Kunden dank Blockchain-Technologie durch neue, vertrauenswürdige und transparente Prozesse. (Südkorea)

CityFALCONstellt personalisierte Finanznachrichten zur Verfügung und baut anhand künstlicher Intelligenz einen virtuellen Assistenten für Investoren und Händler.(Grossbritannien)

CoinCube
hat eine Software für Index-Anlagen entwickelt, um Kryptowährungen zu tracken und zu handeln. (USA)

Fjuul Vision Oybietet eine Software as a Service Plattform (SaaS) für Versicherungen an, damit diese ihr Geschäft mit einem geringeren Risiko vergrössern können. (Finnland)

Libryo ermöglicht es jeder Person in jeder Art von Organisation, seine rechtlichen Verpflichtungen in jeder möglichen Situation verstehen zu können. (Südafrika)

Neuroprofilerist ein Finanz-Verhaltensspiel, das Finanzberatern dabei helfen soll, das Investorenprofil ihrer Kunden analog zu den europäischen Regulierungen zu bewerten. (UK)

PriceHubble
ermöglicht den Marktteilnehmern dank maschinellem Lernen, Big-Data-Analysen und Daten-Visualisierung kluge Immobilien-Entscheide entlang der gesamten Wertschöpfungskette. (Schweiz)

FOOD

BIOsens

entwickelt IoT-fähige ( Internet of Things ) Biosensoren zur schnellen und mobilen Analyse von Lebensmitteln in Bezug auf Schimmelpilzgifte ( Mycotoxine ). (Ukraine)

Farmerline

macht afrikanische Kleinbauern zu erfolgreichen Unternehmern, indem sie Zugang zu wichtigen Informationen, landwirtschaftlichen Ressourcen und Mikrokrediten erhalten. (Ghana)

FlavorWiki
digitalisiert die Produktentwicklung in der Lebensmittelbranche. Der alltägliche Konsument wird so zum eigentlichen Geschmackstester – und für die Produzenten wird es einfacher, an die Marktbedürfnisse angepasste Produkte zu kreieren. (Schweiz)

Hexagro Urban Farming

produziert modulare, anpassbare und automatische Urban-Farming-Systeme für den Heimgebrauch und macht es so jedem möglich, sein eigenes, gesundes Essen zu produzieren. (Italien)

KITRO

hilft Gastrobetrieben, ihre Lebensmittelabfälle mittels Software und Hardware basierend auf künstlicher Intelligenz und Bilderkennung zu reduzieren. (Schweiz)

Taste of Kenya

ist ein Online-Marktplatz, der kenianische Bauern über Direkthandel mit Kaffeeröstereien auf der ganzen Welt verbindet. (UK)

Smart Cities

Antavi

hat eine App entwickelt, welche den Verantwortlichen an Grossanlässen ermöglicht, die Menge aus der Vogelperspektive zu betrachten und schneller auf kritische Ereignisse zu reagieren. (Schweiz)

BikeLook

hat ein Gerät kreiert, um Fahrräder zu tracken und deren Besitzer zu warnen, wenn sich jemand daran zu schaffen macht. So kann Fahrraddiebstählen in den Städten entgegen gewirkt werden. (Irland)

DCbrain

bietet eine intelligente Lösung für die zunehmende Digitalisierung von industriellen Netzwerken an. Ihre AI Software will die Nutzung und Wartung von komplexen industriellen Netzwerken (wie Gas, Wasser, Elektrizität, Logistik etc.) vereinfachen. (Frankreich)

Hawa Dawa

kombiniert Sensornetzwerke, Big Data und Algorithmen des maschinellen Lernens, um die Luftqualität ganzer Städte zu ermitteln und in sogenannten Heatmaps graphisch darzustellen. (Deutschland)

Parquery AG

nutzt Aufnahmen aus existierenden Kameras, um verfügbare Parkplätze in Echtzeit anzuzeigen und so intelligente Mobilität in Städten zu ermöglichen. (Schweiz)

Spark Horizon

baut das erste kostenlose Auflade-Netzwerk für Elektroautos an beliebten Standorten in Europa auf – unterstützt durch Sponsoring von nachhaltig engagierten Marken. (Schweiz/ Grossbritannien)

State of Place

unterstützt Stadtentwickler bei der Gestaltung lebenswerter Orte für die Bevölkerung. Dies anhand einer Software as a Service (Saas) Lösung, die misst, was die Einwohner an ihrer Stadt schätzen und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. (USA)

uHoo

nutzt Daten über die Luftqualität in Häusern, um Gesundheit, Sicherheit und damit auch die Produktivität zu fördern. Zudem stellt uHoo Erkenntnisse über mögliche Energieeinsparungen in Gewerbe- und Wohnflächen zur Verfügung. (Singapur)

Rent`n`Share ist ein vom Telekommunikationsanbieter Swisscom und dem Versicherer AXA Winterthur gegründetes Intrapreneur Team. Ihr Projekt kombiniert eine flexible langfristige Autovermietung mit der Möglichkeit einer Peer-to-Peer Fahrgemeinschaft. (Schweiz)

Robotics & Intelligent Systems

AstroPrint

ist eine IoT-Plattform, um die Bedienung von 3D-Druckern signifikant zu vereinfachen und für alle zugänglich zu machen. (USA)

Automata

entwickelt erschwingliche Roboterarme mit benutzerfreundlicher Steuersoftware und ermöglicht damit die Automatisierung von kostensensitiven Anwendungsbereichen. (UK)

Flicktek

vereinfacht die Interaktion zwischen Mensch und Maschine dank einer neuartigen Technologie, die direkt am Handgelenk Gesten erkennt. (UK)

iFuture Robotics

arbeitet an mobilen Lagerhaus-Robotern, die sich an ihre Umgebung anpassen und mittels intelligenter Steuersoftware die Lagerverwaltung konstant optimieren. (Indien)

Jamie & I

lernt mithilfe von Künstlicher Intelligenz (AI) deinen persönlichen Stil kennen und schickt dir regelmässig eine kuratierte Auswahl von Outfits zu, die zu dir passen könnten. (Australien)

R A D

hat eine auf Machine Learning basierende Technologie entwickelt, um Bewegungen aus zweidimensionalen Bildern in Echtzeit in 3D-Modelle umzuwandeln. (USA)

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