Kickstart:  Internationale Startups Sollen die Schweizer Wirtschaft Aufmischen

Kickstart: Internationale Startups Sollen die Schweizer Wirtschaft Aufmischen

by February 21, 2017
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Kickstart, eines der grössten firmenübergreifenden Startup-Förderprogramme, startet offiziell in die zweite Runde – und erschliesst dabei neue Regionen und Branchen.

Der Kickstart Accelerator, eines der grössten firmenübergreifenden Startup-Förderprogramme Europas und Hauptinitiative von digitalswitzerland, öffnet die Bewerbungsphase für sein zweites Programm. Ab sofort können sich internationale Startups für das Programm bewerben. Dieses findet im ewz-Unterwerk Selnau im Zentrum von Zürich statt.

Bis zu 30 Startups werden für den Kickstart Accelerator ausgewählt. Im 11-wöchigen Programm werden die Jungunternehmer ihre Ideen und Produkte in einem der Bereiche Food, FinTech, Smart Cities oder Robotics & Intelligent Systems weiterentwickeln. In Partnerschaft mit BaseLaunch (initiiert und durchgeführt von BaselArea.swiss) bietet der Kickstart Accelerator zudem neu einen Bereich Healthcare an.

Damit kann in Basel – dem Life Sciences Hotspot der Schweiz – bisher unentdecktes Innovationspotenzial erschlossen werden.

Chancen auf einen Platz im Programm haben internationale Startups mit vielversprechenden Geschäftsideen und dem Potenzial, die jeweilige Branche aufzumischen und einen Nutzen für die Gesellschaft zu bringen.

Durchgeführt wird der Accelerator vom Impact Hub Zürich. Die Community ist Teil eines der grössten Unternehmer- und Innovationsnetzwerke weltweit und bietet den Startups dadurch Zugang zu Talenten rund um den Globus.

Patricia Schlenter, Programm-Managerin beim Kickstart Accelerator, sagt: “Unser erstes Jahr hat uns über 850 Bewerbungen aus aller Welt eingebracht. Entsprechend gespannt sind wir auf das Format der diesjährigen Innovatoren.

Das Schweizer Ökosystem bietet den Startups die Möglichkeit, mit gleichgesinnten Unternehmern, erfahrenen Mentoren und führenden Grossunternehmen zusammenzuarbeiten, und ermöglicht so Innovationen in den führenden Schlüsselindustrien”.

Die diesjährigen Startups werden auf hochkarätige Mentoren und über 15 Partner-Unternehmen treffen, darunter den grössten Schweizer ICT-Anbieter Swisscom, die globalen Versicherer Swiss Life und AXA Winterthur, die Finanzdienstleister Credit Suisse, Raiffeisen Schweiz und UBS, die internationalen Beratungsfirmen EY und PwC Schweiz sowie die grössten Schweizer Detailhändler Migros und Coop.

Aus dem ersten Programm 2016 hatten insgesamt sechs Partnerschaften zwischen Startups und Grossunternehmen resultiert. Auch die Bewerber von 2017 haben die Chance, sich ein “Proof of Concept” (PoC) mit einem der Partner-Unternehmen zu sichern. Diese Pilotprojekte erlauben es den Startups, die Anwendung und Skalierbarkeit ihrer Produkte in einem anspruchsvollen Unternehmensumfeld zu testen.

Die PoCs bieten den Startups zudem die Chance, längerfristige kommerzielle Partnerschaften mit führenden Unternehmen einzugehen. Auch können sie dadurch ihr eigenes Marktangebot weiterentwickeln.

«Wir erachten es als unsere Aufgabe, einen starken Beitrag zur Förderung des Schweizer Start-up Ökosystems zu leisten, um so den Innovationsplatz Schweiz zu stärken und die Digitalisierung gemeinsam mit anderen Unternehmen voranzutreiben. Gerade der Themenbereich “Smart Cities” ist interessant für uns, da er das Mobilitätsverhalten unserer Gesellschaft entscheidend prägen, und dadurch einen grossen Einfluss auf uns Versicherer haben wird”, sagt Carola Wahl, Head of Transformation & Market Management bei AXA Winterthur. “Durch die Zusammenarbeit mit Grossunternehmen profitieren die Jungunternehmer vom Know-how der Grossfirmen, dem Zugang zu einem grossen Kundennetzwerk und der Möglichkeit gemeinsamer Produktentwicklungen.”

Das Programm beginnt am 4. September. Die offizielle Eröffnungszeremonie im Accelerator-Space findet am 7. September statt. Höhepunkt und Ende des Programms ist der Final Demo Day am 17. November, wo die Teams ihre Produkte den Investoren, Unternehmen und Medien präsentieren werden.

Das ewz-Unterwerk Selnau, ein 800 Quadratmeter grosses Industriegebäude, wird für das Programm zu einer kooperativen Arbeitsumgebung. Aus alten Schiffscontainern werden Coworking-Flächen, Meetingräume, Brainstorming-Bereiche, Pitching-Bühnen sowie Ruhezonen gebaut, um Kreativität und Erfolg zu ermöglichen.

Kickstart bietet den teilnehmenden Startups die Chance, bis zu 25`000 CHF zu gewinnen – ohne Eigenkapital-Beteiligung der Jungunternehmer. Darüber hinaus erhalten die Startups monatliche Stipendien und profitieren von Masterclass-Workshops mit Mentoren aus den Partnerfirmen und dem Schweizer Innovations-Ökosystem.

Kickstart hat zum Ziel, eine enge Kooperation sowohl zwischen den Partnerfirmen und den Startups, als auch zwischen den Startups untereinander in den verschiedenen Bereichen zu erreichen – während des Programms und darüber hinaus.

nicolas bürer kickstarterNicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland, sagt: “Mit der zweiten Edition in Zürich und Ausweitung nach Basel erreicht digitalswitzerland ein wichtiges Etappenziel: die Durchführung des grössten europäischen Startup-Accelerators. Ausserdem prüft digitalswitzerland Möglichkeiten, um den Kickstart Accelerator mit weiteren Bereichen auch in Lausanne zu etablieren. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Schweiz als führender digitaler Innovationshub weltweit zu etablieren.”

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