Klimpr gibt Kampf Gegen Grossbanken Auf

Klimpr gibt Kampf Gegen Grossbanken Auf

by September 21, 2015
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Nach Tapit wird nun auch die mobile Bezahllösung Klimpr P2P eingestampft. Den Nutzern wurde vor einer Woche mitgeteilt, dass der Service per 1ten Oktober eingestellt wird. Guthaben müssen per Ende Oktober abgezogen werden. Damit überlässt Klimpr das Feld Paymit, P2P Migros und Twint.

Klimpr wird eingestellt

 

Das Unternehmen schreibt in Ihrem Blog:

“Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir den verstaubten Bankprodukten den Kampf angesagt und mit Klimpr die einfachste Lösung für Zahlungen im Freundeskreis lanciert. In der Zwischenzeit ist einiges passiert und wir haben von ganz grossen Playern Konkurrenz bekommen, was es uns zunehmend schwierig macht in diesem Marktumfeld bestehen zu können”

Weiter fügen Sie auch die regulatorische Schwierigkeiten an:

“Darüberhinaus sind die regulatorischen Auflagen so gross geworden, dass es nicht mehr opportun ist, P2P Zahlungen weiterhin anzubieten. “

Klimpr GründerHinter Klimpr sind die Gründer Adrian Kyburz, Dejan Juric, Raffaele Sandrini (v.l.n.r.)

Es ist sehr Schade, dass damit wohl ein weiteres innovatives Fintech Startup verschwindet. Allerdings ist es auch logisch. Es hat in der Schweiz kaum Platz für mehr als als drei mobile Bezahllösungen. Und die grossen wie Apple Pay, FacebookMessengerPayment, SamsungPay und GooglePay kommen ja erst noch.

Mal schauen wie lange es die mobile P2P Bezahllösung Mobino noch macht. Das Startup ist zwar sehr innovativ, leidet jedoch wie Klimpr auch an regulatorischen Auflagen. Das Problem welches diese Startups haben, ist dass es sehr schwierig ist, das Geld von der App auf ein Bankkonto zu überweisen. Dabei müssen die üblichen regulatorischen Auflagen (Geldwäsche etc.) überprüft werden.

Mobino versucht derzeit jedoch mit einem lokalen Mobile Payment Ansatz ihre Nische zu finden. Sprich die User können die Guthaben aus P2P dann halt am Kiosk im Restaurant oder sonst wo ausgeben. Ohne grosse BigPlayer an Board (bspw. über eine White-Label Lösung) wird es für Mobino aber schwierig zu bestehen.

 

 

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