Social Trading in Deutschland- Eine Übersicht

Social Trading in Deutschland- Eine Übersicht

by May 15, 2020
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Social Trading entwickelt sich zu einem neuen Trend und immer mehr Privatanleger nutzen diese Möglichkeit zum Investieren. Doch was ist Social Trading überhaupt und welche Social Trading Plattformen gibt es?

Social Trading – Was ist das?

Social Trading oder auch Social Investing verknüpft den Börsenhandel mit den Vorzügen sozialer Netzwerke. Dieses Trading basiert auf der Idee einer Community, in der sich die Nutzer mit anderen Nutzern über die News aus Wirtschaft, Politik austauschen und die Entwicklung an den Finanzmärkten diskutieren. Analog zu Facebook, Twitter und Co. gibt es beim Social Trading Follower und Social Trader. Somit haben auch unerfahrene Anleger die Chance, an der Börse erfolgreich zu handeln.

Wie funktioniert Social Trading?

Das Prinzip von Social Trading ist einfach und insbesondere zeitgemäss: Auf der einen Seite stehen die Social Trader bzw. Signalgeber, wie beispielsweise Privatanleger, Hobby-Trader, professionelle Vermögensverwalter oder Finanzmedien. Die Signalgeber verfolgen auf einer Social Trading Plattform ihre Handelsstrategie und setzen diese in öffentlichen Musterdepots um. Sämtliche Käufe und Verkäufe von Wertpapieren oder Anlageprodukten sind für alle Mitglieder der entsprechenden Trading Plattform einsehbar, die Anlagestrategien sind in der Regel klar definiert und die Wertentwicklung der Musterdepots sind meist monatlich und jährlich nachvollziehbar.

Auf der anderen Seite stehen die Follower, also Investoren, die die Handelsstrategien der Social Trader für erfolgsversprechend halten. Follower folgen dieser Idee, wie ein Follower bei Twitter oder Instagram. Ist ein Follower schliesslich von der Anlagestrategie eines Social Traders überzeugt, dann kann dieser an der Entwicklung und Performance der Strategie teilhaben.

Mit Social Trading ergibt sich besonders für unerfahrene Anleger die Chance, erfolgreich an der Börse zu investieren. Wie vielversprechend das Investment für einen Follower ist, hängt damit sehr stark vom Können des Signalgebers ab: Social Trading bietet grosse Chancen und ist im besten Fall erfolgreicher als bankengeführte Fonds, kann Anleger aber wie überall an der Börse nicht vor Verlusten schützen.

bitcoin social trading

Trading, image via Unsplash

Social Trading – Plattformen

Unabhängig davon, ob Sie Social Trader werden oder lediglich einer Strategie eines anderen Signalgebers folgen wollen, der erste Schritt auf dem Weg ins Social Trading ist die Wahl der Plattform oder Aktien Apps. In Deutschland haben sich besonders die Social Trading Plattformen eToro und Wikifolio etabliert, auf denen die Anleger auf unterschiedliche Weise an den Anlageerfolgen der Social Traders partizipieren.

Bei eToro werden die Käufe und Verkäufe des Social Traders repliziert, das bedeutet, dass sie 1:1 kopiert bzw. gespiegelt werden. Diese automatische Replikation von Käufen und Verkäufen wird im Englischen auch als Copy Trading oder Mirror Trading bezeichnet.

Bei Wikifolio hingegen kaufen die Follower ein Zertifikat, um von der Wertentwicklung eines Musterdepots profitieren zu können. Das Zertifikat bildet die Strategie des Social Traders 1:1 ab und wird wie ein normales Wertpapier gehandelt. Wikifolio-Zertifikate können Anleger daher einfach in ein bestehendes Wertpapier-Depot aufnehmen.

Um die geeignete Plattform zu finden, empfiehlt sich ein Social Trading Vergleich. Dabei sollten einige Kriterien berücksichtigt werden, um einen Überblick zu den Schwerpunkten des jeweiligen Anbieters und dessen Konditionen zu erhalten:

  • Transparente Gebührenstruktur
  • Echte Musterdepots
  • Sinnvolle Features
  • Anzahl der Top-Trader
  • Regulierung und Einlagensicherung

 

Featured image credit: Unsplash

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