Die Finanzierungsmöglichkeiten für Startups in der Finanzbranche

Die Finanzierungsmöglichkeiten für Startups in der Finanzbranche

by June 8, 2020
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In Start-ups ist das Geld meist knapp. Deshalb brauchen sie üblicherweise mehrere Finanzierungsrunden, bevor sie irgendwann profitabel werden. Doch in der aktuellen Situation ist es für viele Start-ups sehr schwierig, ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Das macht die Liquiditätsplanung kaputt und sorgt in vielen Unternehmen für einen erhöhten Kapitalbedarf.

Leider sind die Banken bei der Kreditvergabe aktuell eher zurückhaltend. Vor allem Start-ups haben es deshalb besonders schwer, an frisches Geld zu kommen. Zwar gibt es schon seit Anfang Mai die Gewissheit, dass aussichtsreiche Start-ups vom Bund unterstützt werden. Allerdings richten sich diese Massnahmen nicht an alle Start-ups und vor allem Gründer mit einer kurzen Historie müssen davon ausgehen, dass sie nicht von den besicherten Krediten des Bundes profitieren können. Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle einige Möglichkeiten aufzeigen, um einen durch Corona verursachten Liquiditätsengpass zu überbrücken.

Einen klassischen Kredit nehmen

Natürlich gibt es stets die Möglichkeit, dass der Gründer einen Kredit aufnimmt und den Kreditbetrag in sein Unternehmen einbringt. Allerdings ist es dafür erforderlich, dass er über eine gute Bonität verfügt und idealerweise noch eine andere Einnahmequelle hat. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn er nebenbei noch eine weitere Tätigkeit ausübt und dadurch über ein festes Einkommen ermöglich. Auch eine Bürgschaft durch ein Familienmitglied oder einen Freund kann dazu führen, dass ein Kredit vergeben wird. Einen günstigen Kredit kann man ganz bequem bei Good Finance aufnehmen. Der Antrag wird über das Internet gestellt und bei Bedarf gibt es eine umfangreiche Beratung über das Telefon. So muss man sich lange nicht mit der Beantragung eines Kredits aufhalten.

Neue Investoren suchen

Die aktuelle Krise hat leider dazu geführt, dass Investoren zurückhaltender geworden sind. Die Covid19-Unterstützungen sollen das natürlich ausgleichen. Doch leider können sie die fehlenden Investitionen nicht in allen Bereichen ausgleichen. Deshalb ist es trotz der aktuellen Gesamtsituation notwendig, auch weiterhin nach Investoren zu suchen. Gerade in der aktuellen Lage ist das eigene Netzwerk wichtiger denn je. Die klassischen Networking-Veranstaltungen können nicht stattfinden, doch über bestehende Kontakte ist es durchaus möglich, neue Investoren für das eigene Unternehmen zu finden.

Gegenüber den bestehenden Investoren ist eine offene und direkte Kommunikation wichtig, damit sie auch in dieser schwierigen Zeit gut informiert sind. Möglicherweise sind sie bereit, zusätzliche Gelder zur Verfügung zu stellen.

Liquide Mittel aus der Familie bekommen

In einigen Fällen ist es möglich, sich innerhalb der Familie Kapital zu besorgen. Allerdings ist es dabei enorm wichtig, offen miteinander umzugehen und auch die Risiken offenzulegen. Darüber hinaus sollte man gerade innerhalb der Familie mit einem realistischen Zahlungsziel arbeiten. Eine kurzfristige Tilgung ist gerade in Anbetracht der unklaren Zukunft nur schwer zuzusichern. Darüber hinaus sollte man bei einer Kreditanfrage in der Familie darauf achten, dass das Gegenüber nicht durch Schuldgefühle oder eine familiäre Verpflichtung dazu bewegt wird, die benötigte Summe zu verleihen.

Denn das wird in vielen Fällen zu Problemen führen. Wenn das Gegenüber irgendwann feststelle, dass er sich mit dem eingegangenen Risiko unwohl fühlt, wird möglicherweise auf eine vorzeitige Rückzahlung gedrängt. Das bringt dann auch den Kreditnehmer in eine schwierige Lage. Ausserdem sollte auch innerhalb der Familie ein Darlehensvertrag aufgesetzt werden, wenn grössere Summen verliehen werden.

 

Featured image credit: photo created by mindandi – www.freepik.com

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