Baloise und Amag Investieren in Online Auto Reperatur Buchungsplatform

Baloise und Amag Investieren in Online Auto Reperatur Buchungsplatform

by July 24, 2018
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Carhelper.ch ist die grösste Schweizer Vergleichs- und Buchungsplattform für Autoservice- und Reparaturen.

Automobilisten können Garagen online vergleichen und buchen, erhalten automatisch kalkulierte Festpreise und müssen somit nicht auf Offerten der Garagisten warten. Jetzt wird bekannt, dass die Basler Versicherungen und AMAG aktive Investoren bei Carhelper sind.

Carhelper Desktop und Mobile Plattform

Carhelper Desktop und Mobile Plattform

Die Erfolgsgeschichte vom jungen Zürcher Auto-Start-up geht weiter. Das Gründerteam um Matthias Gerber und Aleksander Stevanovic konnten diese Tage eine weitere Investitionsrunde abschliessen. Mit dabei ist der grosse Versicherungskonzern Baloise. Bereits seit zwei Jahren am Jungunternhemen beteiligt sind die AMAG und die Swiss Startup Factory.

Anfang 2018 kam die überarbeitete Plattform von Carhelper auf den Markt, welche Festpreise für Autoservice in wenigen Schritten selber kalkuliert, ohne dass Garagisten Offerten schreiben müssen. Mittlerweile sind schon über 450 Garagenpartner auf der Plattform zu finden. Dies trug wesentlich zum Erfolg von Carhelper bei und machte neu die Basler Versicherungen auf das Start-up aufmerksam.

Wolfgang Prasser

Wolfgang Prasser, Basler

“Wir sehen die Zukunft der Versicherungsindustrie nicht in isolierten Versicherungsprodukten sondern in Dienstleistungen, die über eine kundenfreundliche digitale Plattform in ein Ökosystem integriert sind. Dank der strategischen Partnerschaft mit Carhelper erweitern wir unsere Kontaktpunkte für Kunden in sinnvoller Weise”

begründet Wolfgang Prasser, Geschäftsleitungsmitglied der Basler Schweiz, die Investition in Carhelper.

Mit dieser Investition baut Baloise zusammen mit den beiden neuen Versicherungsprodukten „Innenraum“ und „Neuwert“ ihr Dienstleistungsangebot für Mobilität weiter aus. Dadurch erschafft der Grosskonzern die Basis, um zukünftig ein reichhaltiges Dienstleistungsangebot rund um Mobilität anbieten zu können.

Mit der Baloise und AMAG haben wir nun zwei starke Partner an der Seite, die uns dabei unterstützen, im Markt schnell und nachhaltig zu wachsen. Dies ist ein tolles Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der CEO von Carhelper, Matthias Gerber.

Matthias Gerber ist gelernter Automechaniker und arbeitete vor Carhelper bei der AMAG im Bereich Digitalisierung. Dann folgte er dem Ruf, sich mit seiner Geschäftsidee selbständig zu machen. Der Kontakt zur AMAG brach aber nie ab und man prüfte, ob man in das neue Geschäftsmodell investieren soll.

Philipp Wetzel

Philipp Wetzel, Amag

Philipp Wetzel, CDO von der AMAG sagt:

„Als einer der ersten Sponsoren des Accelerators der Swiss Start up Factory ermöglichten wir einerseits, dass dieses Programm zustande kam und waren von Anfang an bereit, zu lernen und uns auch stets kritisch zu hinterfragen, was die aktuellen und neuen Geschäftsmodelle anbelangt.“

Die Idee von Carhelper brachte Matthias Gerber im Januar 2016 in die Swiss Start Up Factory nach Zürich, wo Jungunternehmer gecoacht, gefördert und zu erfolgreichen Start-Ups geformt werden.

Darüber hinaus wird Unternehmern auch Branchenexpertise sowie Zugang zu einem grossen Netzwerk von potenziellen Kunden, Partnern und Kapitalgebern angeboten. Dort schaffte es Carhelper ins Accelerator Programm und beendete dies erfolgreich im Mai 2016. Seitdem ist die Swiss Startup Factory über ihre Beteiligungsgesellschaft, die Swiss Startup Group AG, ein wichtiger Partner und Investor von Carhelper.

Matthias Gerber

Matthias Gerber, carhelper

Was man in Zukunft von Carhelper erwarten kann, schildert Gerber folgendermassen:

„Wir arbeiten kontinuierlich an innovativen Lösungen, um die Plattform für die Automobilisten noch einfacher und bequemer zu machen. In den nächsten Monaten wird die Plattform den Usern direkte Online-Zahlung ermöglichen, Abhol- und Bring-Service anbieten und das Serviceangebot weiter ausbauen.“

 

Neben AMAG, den Basler Versicherungen und der Swiss Startup Group AG sind auch diverse Privatpersonen investiert. Über den Investitionsbetrag wurde Stillschweigen vereinbart.

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