Die digitale Werkzeugkiste für Bankkunden

Die digitale Werkzeugkiste für Bankkunden

by July 6, 2017
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Die Digitalisierung hinterlässt im Bankensektor zunehmend Spuren. Gewinner sind die Kunden, welche von digitalen Innovationen profitieren.

Banken stehen aufgrund gestiegener Kundenbedürfnisse vor grossen Herausforderungen. Die Finanzindustrie ist aber nicht die erste Industrie, die Umwälzungen zu meistern hat. So hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass man neben einer verstärkten Zusammenarbeit die Produkte und Dienstleistungen kompromisslos auf die neuen Kundenbedürfnisse ausrichten muss.

Nur so gelingt es, auch zukünftig kompetitiv zu bleiben. Kunden erhalten mehr und individuellere Möglichkeiten und können jederzeit auf Bankdienstleistungen zugreifen. Zudem wird Banking durch die Digitalisierung einfacher.

Das beginnt beim Zugang zu den Dienstleistungen. Musste man früher zur Kontoeröffnung in eine Filiale gehen, lässt sich dies heute bequem vom Sofa aus per App machen. Und auch den Gang zum Bancomaten kann man sich häufig ersparen, gibt es doch mit TWINT die Möglichkeit, Geldbeträge mit dem Mobiltelefon in Echtzeit zu überweisen. Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie die Banken auf die veränderten Kundenbedürfnisse und die rasch voranschreitende Digitalisierung reagiert haben.

Kunde kann selber entscheiden

Das E-Banking hat sich von einem einfachen Zahlungsportal zur umfassenden Dienstleistungsplattform weiterentwickelt. Der Kunde kann auf der digitalen Plattform immer mehr Bankprodukte auf seine Bedürfnisse zuschneiden. So lassen sich Ausgabelimiten und Ländereinschränkungen für Debit- und Kreditkarten aber auch für Konti individuell einstellen und dazu die gewünschten Benachrichtigungen für Zahlungen einrichten.

Damit trägt die Bank dem individuellen Sicherheitsbedürfnis der einzelnen Kunden Rechnung. Jeder Kunde kann selber entscheiden, wie hoch respektive tief er seine Limiten setzt oder wann er eine Benachrichtigung erhalten möchte. Und auch beim Login kann der Kunde zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Sehr bequem und dennoch sicher geht es mit der Access App, die jederzeit auf dem Mobiltelefon griffbereit ist.

Im letzten Jahr wurde zudem das Bankschliessfach ins digitale Zeitalter transferiert. So können Kunden im E-Banking nicht mehr nur Bankdokumente wie Abrechnungen oder Zahlungsaufträge einsehen, sondern auch wichtige persönliche Dokumente und Passwörter speichern.

Dank entsprechender Applikationen haben sie über das Mobiltelefon jederzeit und überall Zugang auf die Passkopie, eine Versicherungspolice oder das Passwort für einen Online-Shop. Im Gegensatz zu den vielen bekannten Cloud-Diensten sind die Daten aber in der Schweiz gespeichert und unterliegen den hohen Sicherheitsbestimmungen des E-Bankings

 

Papierkram ade

Eine der jüngsten Innovationen im E-Banking ist die digitale Signatur. Bankverträge müssen nicht mehr von Hand unterzeichnet, sondern können seit Januar digital signiert werden. Mit erheblichem Nutzen für die Kunden: Dieser kann sich das Ausdrucken, den Weg zur Post oder das Einscannen eines unterschriebenen Vertrages sparen. Zudem ist das unterschriebene Dokument sogleich im E-Banking abgelegt und jederzeit wieder auffindbar. Eine Innovation, die auch ausserhalb der Bankenwelt auf Anklang stossen wird.

Und auch andere Plattformen werden ständig weiterentwickelt. So ist im Bereich Hypotheken vor kurzem eine neue Dienstleistung auf den Markt gekommen, mit welcher potenzielle Hypothekarkundinnen und -kunden gewünschte Kaufobjekte online beurteilen und vergleichen können. Auch diese digitale Dienstleistung bietet dem Kunden kostenlos einen grossen Mehrwert, musste er bis anhin stets mit einem Bankberater Kontakt aufnehmen.

 

Der Einfluss von TWINT

Schliesslich wäre da noch das Thema Mobile Payment: Seit kurzem steht die neue TWINT Plattform bereit, die zahlreiche neue Bezahlmöglichkeiten mit dem Mobiltelefon bietet. Neben dem Überweisen von Geldbeträgen unter Privatpersonen oder dem Bezahlen am Terminal akzeptieren neu auch eine Vielzahl von Automaten und Online-Shops das Mobiltelefon als Zahlungsmittel.

Die Kunden- oder Stempelkarte wird dabei auf dem Mobiltelefon hinterlegt, so dass sich der Kunde einen Griff ins Portemonnaie sparen kann.

Die Umwälzungen im Bankensektor sind sichtbar geworden,  weitere digitale Innovationen werden Einzug halten und die digitale Werkzeugkiste der Kunden erweitern.

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