Europa: Mit Digitalen Finanzdienstleistungen 6,5 Mio. Euro im Jahr Sparen

Europa: Mit Digitalen Finanzdienstleistungen 6,5 Mio. Euro im Jahr Sparen

by March 28, 2017
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Europas Verbraucher bezahlen bis zu 6,5 Mio. Euro im Jahr an versteckten Kosten für die Nutzung von Banking-Dienstleistungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag von Azimo von dem unabhängigen Institut Censuswide durchgeführt wurde. Das Londoner Fintech-Startup Azimo ermöglicht einen kostengünstigen und schnellen internationalen Geldtransferservice in über 195 Länder.Banking-Dienste Gebuhren Azimo

Befragt wurden 3.693 Teilnehmer ab 16 Jahren aus Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien zu dem persönlichen Nutzungsverhalten digitaler Finanzdienstleistungen und neuen Banking-Produkten.

Mit 86 Prozent ist sich die Mehrheit der Befragten einig, dass die flächendeckende Etablierung von benutzerfreundlichen und digitalen Lösungen helfen könnte, intransparente Kosten zu umgehen.

Die Studie belegt auch, dass sich 90 Prozent der befragten Teilnehmer gut bis sehr gut vorstellen könnten, digitale Banking Lösungen regelmässig zu nutzen. Europaweit sind 53 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Nutzung von innovativen Banking-Services bereits heute zu einer deutlichen Kostenreduzierung für Banking-Services führt.

40% erledigen Bank-Geschäfte Mobile

Doch wollen deutsche Verbraucher solche Technologien überhaupt? Sie gelten als konservativ und schätzen oft Bargeld. Das täuscht, zeigt die Studie von Azimo: Über 70 Prozent der Bankkunden hierzulande erledigten ihre Geschäfte bereits heute online. Mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet nutzen bereits 40 Prozent.

Über 60 Prozent der Kunden hätten grundsätzlich Interesse an digitalen Banking-Services, solange es sichere und attraktive Lösungen gebe. Selbst bei den über 60-jährigen sind es mehr als 40 Prozent, so das Ergebnis der Studie.

„Vielleicht brauche es noch etwas Zeit, aber der Markt ist reif und die Technik da“, so Michael Kent, Co-Gründer und CEO von Azimo. „Unser Fokus bei Azimo liegt ganz klar auf der Optimierung des Kundenerlebnisses um Geld schneller, kostengünstiger und einfacher zu versenden. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen deutlich, dass neue digitale und innovative Banking-Services eine verbesserte Kundenorientierung bieten und diese Produkte eine stark zunehmende Adaption in Europa erreichen.“

Azimo setzt die klassische Remittance-Industrie unter Druck. Klassischerweise arbeiten Geldtransfer-Anbieter mit einem grossen Azimo Bankkonto online-servicesNetzwerk an Mittelsmännern, die das Geschäft vor Ort offline abwickeln. Dieses System von Mittelsmännern koste viel Geld. Azimo ersetzt etwa die Hälfte dieser Wertschöpfungskette direkt durch die Digitalisierung dieses Prozesses.

Bei Azimo gibt es keine Agenten, sondern lediglich eine reine Online-Plattform. Man teilt die Provision also immer auch mit der Bank.

Das 2012 in London gegründete Azimo kann heute bereits ein Netzwerk von 200’000 Payout Standorten in über 195 Empfängerländern vorweisen, das Zahlungen in 80 Währungen abwickelt. Dabei werden je nach Zielland Kosten bis zu 2% in Rechnung gestellt, wobei die Partnerbank im Durchschnitt 1% vereinnahmen darf.

Die drei wichtigsten Gründe, warum Verbraucher in Europa digitale Banking-Dienste nutzen:

1. Die Möglichkeit, Geld sofort digital zu versenden spart Zeit und Kosten.

2. Verbraucher haben zu jeder Zeit und an jedem Ort den vollen Überblick über ihre Geschäfte.

3. Lastschriften und andere Überweisungen können zu jeder Zeit online abgewickelt werden.

 

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