3.5 Millionen Series A Für Lend

3.5 Millionen Series A Für Lend

by April 11, 2017
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Das Zürcher FinTech-Startup LEND,  hat die Series A Finanzierungsrunde im Umfang von CHF 3.5 Millionen erfolgreich abgeschlossen.

Neben bestehenden Investoren wie dem Venture Capital Fund mit Sitz an der ETH Lausanne, Polytech Ecosystem Ventures, sind private Angel Investoren an der Finanzierung beteiligt.

Mit dem Kapital will LEND die Plattform weiterentwickeln und die Brands LEND und splendit bekannt machen.

Florian Kübler

Florian Kübler, Mitgründer von LEND, meint dazu:

“ Wir danken für das Vertrauen unserer Aktionäre und freuen uns, dass viele in dieser Runde ihre Beteiligung erhöht haben. Ebenso freuen wir uns über unsere Neuaktionäre, die alle über grosse Erfahrung in den Bereichen Banking, Management und Venture Capital verfügen und aktiv zum Erfolg von LEND beitragen.”

„Wir betrachten Kleinkredite in der Schweiz dank ansprechenden Renditen und verhältnismässig tiefen Ausfallraten als eine sehr interessante Anlageklasse“,

sagt Guillaume Dubray, Managing Partner bei der Polytech Ecosystem Ventures.

„Bis dato gab es für Anleger nur sehr wenig Möglichkeiten, in diesem Markt zu investiert zu sein; LEND verändert diesen Umstand grundlegend. Wir sind beeindruckt von den Milestones, die das Team im vergangenen Jahr erreicht hat und freuen uns, der Firma zu weiterem Wachstum zu verhelfen.“

Digitalisierung macht auch bei der Kreditvergabe nicht halt Die Digitalisierung verändert etablierte Geschäftsmodelle. Plattformen mit automatisierten Prozessen machen Mittelsmänner überflüssig, indem sie effizient zwischen Angebot und Nachfrage vermitteln und den Effizienzgewinn als Preisvorteil an die Kunden weitergeben. Kein Gut ist so stark standardisiert und handelbar wie Geld. Anstelle einer Wohnung, wie z. Bsp. auf Airbnb, können private und institutionelle Anleger über Peer to Peer Plattformen wie LEND Geld an Menschen “vermieten” und dank effizienter Abwicklung bessere Zinsen erwirtschaften als bei herkömmlichen Bankprodukten.

Gleichzeitig bekommen Kreditnehmer zu deutlich besseren Zinsen einen Kredit. Ein Finanzierungsmodell, das sich weltweit durchgesetzt hat und jetzt auch in der Schweiz stark wächst. LEND rechnet im Jahr 2016 mit einem Marktwachstum von mehr als 200%.

Rendite 6.2%

LEND hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Das seit Januar 2016 operative Unternehmen hat bereits mehr als 4000 User und hat 300 Projekte finanziert. Das Wachstum hat sich seit der Seed Finanzierungsrunde (CHF 1.65 Millionen) von letztem Sommer stark beschleunigt. Wurden im März 2016 CHF 130’000 an Krediten finanziert, so sind es in diesem März bereits CHF 1.8 Millionen. Dank strenger Vergabepolitik (85% der Kreditanträge werden abgelehnt), konnten Anleger 2016 eine Durchschnittsrendite von 6.2%, bei einer Ausfallrate von 0%, erwirtschaften.

LEND weist neben dem Wachstum auch strukturelle Verbesserungen auf. Dank exklusiver Zusammenarbeit mit Intrum Justitia konnte das quantitative Modell zur Prognose von Zahlungsausfällen verfeinert und dadurch das Anlageuniversum vergrössert werden. Externe Vermögensverwalter erhalten in einem eigens für sie entwickelten Dashboard eine Gesamtübersicht des Kundenportfolios.

Neue Team-Mitglieder

Neu zu LEND stossen Dr. Luzius Anderegg, erfahrener Softwareentwickler bei Ergon Informatik, einem führenden Informatikunternehmen in der Schweiz und Dr. Stefan Jaecklin, vormaliger Chef von Oliver Wyman Schweiz, dem global tätigen Beratungsunternehmen.

Lend Team
Verwendung der Mittel

Das neue Kapital wird verwendet, um die Automatisierung voranzutreiben, die Benutzerfreundlichkeit für Kunden zu verbessern und den Schweizer Kreditmarkt, der CHF 7.2 Milliarden gross ist, grundlegend umzugestalten.

 

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