Investmentsparen für Kinder – ist das sinnvoll?

Investmentsparen für Kinder – ist das sinnvoll?

by November 20, 2018
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Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Die Schweiz gilt als einer der sichersten und Länder in ganz Europa.

Das Land ist solide und bodenständig – darauf sind wir Schweizer auch stolz. Nicht umsonst schwören viele Einheimische darauf, dass das Land autark ist und den Schweizer Franken als Währung behält. Genau deshalb sollte man auch stets auf die richtige Vorsorge und die genau passenden Geldanlagen achten. Wer in Sachen Vorsorgen und Vermögensaufbau alles dem Zufall überlässt, wird auf das falsche Pferd auf Dauer setzen.

Wie sieht es in Finanzvorsorge für Kinder in der Schweiz aus? Sollten unsere kleinen Liebling nicht eine gute Zukunft vor sich haben, egal welche Krisen auf sie zukommen werden? Zumindest in Sachen Finanzen sollte man seine Zukunft auf ein gutes Fundament stellen. Oft kommen im Leben unvorhergesehene Ereignisse wie Krankheiten, Unfälle und Co. Diese Vorkommnisse haben wir nicht in der Hand. Doch in Sachen Vermögensvorsorge fürs Kind sollte jeder die richtigen Maßnahmen ergreifen, damit das Kind einen guten Grundstock an Vermögen aufbauen kann.

Wir stellen hier verschiedene Anlageformen vor, die jeden Verbraucher interessieren sollten. Für welche Alternative man sich auch entscheidet: Vermögensaufbau fürs Kind ist wichtig!

Ist der Aktienfonds-Sparplan fürs Kind eine gute Entscheidung?

Längst schon ist es kein Geheimnis mehr: Mit Aktienfonds kann man nachhaltig an der Börse Geld verdienen. Natürlich sollten Aktien vor allem eines haben: Zeit! Wer auf Druck Aktien zu einem schlechten Kurs verkaufen muss, fährt sicher nicht gut bei der Geldanlage. Aktien kaufen, Zeit mitbringen, in der das Geld arbeiten kann – dann stehen die Chancen gut, nachhaltig hervorragende Renditen zu erwirtschaften. Allerdings sollten alle Anleger, egal ob Eltern, Grosseltern, Paten oder gute Freunde bei der Geldanlage fürs Kind beachten, dass Aktien Schwankungen unterliegen. Die Börse ist schließlich keine Einbahnstraße.

Warum rentieren sich Aktienanlagen gerade für Kinder?

Wenn man fürs Kind Geld anlegt, hat man in der Regel vor allem eines: einen langes Zeitfenster. Das Geld kann 15 Jahre oder länger arbeiten, bis es benötigt wird. Genau das ist Gold wert, wenn man an die Performance von Aktien denkt. Wer also als Einmal-Anlage ein paar Euro zur Geburt oder zur Taufe übrig hat, sollte es in Form von Aktien aufs Depot fürs Kind legen. Es entstehen Dividenden und Zinserträge, die sich im Zinseszinseffekt als sehr lukrativ herauskristallisieren. Auf lange Sicht wird das Geld so nicht nur verdoppelt, sondern es können deutlich höhere Gewinne entstehen. Schließlich liegen bei Schweizer Aktien die Renditen auf 10 Jahre (oder eine noch längere Anlagedauer) durchaus bei 6 % oder mehr.

Was ist der Vorteil einer Aktienanlage fürs Kind?

In der Regel braucht das Kind vor der Volljährigkeit sein Vermögen noch nicht. Die Eltern kümmern sich um die finanziellen Basics und sorgen für den Lebensunterhalt. Wenn das Kind dann volljährig wird und auf eigenen Beinen stehen soll, entstehen oft hohe Kosten. Wird das Kind studieren oder bereits von zu Hause ausziehen? Wie sieht es in Sachen Führerschein und Auto aus? Welche Ausbildungsziele sollten finanzierbar sein? Fragen über Fragen!

Diese Fragen kann der Verbraucher vielleicht jetzt noch nicht beantworten. Dennoch steht unumstritten fest: Kinder kosten Geld. Wenn sie erwachsen werden, verringern sich die Kosten keinesfalls. Genau deshalb sollte sich das Geld so gut wie möglich vermehrt haben, wenn es zur Volljährigkeit fürs Kind ausbezahlt werden soll. So schaffen Eltern und alle anderen, die fürs Kind sparen möchten, jetzt schon eine gute Grundlage für die Zukunft.

Kann man auch monatlich in einen guten Investmentfonds sparen?

Nicht alle Eltern haben große Summen zur Verfügung, wenn sie Familie gründen. Das eigene Leben und das Bestreiten vom Familienunterhalt kostet schließlich Geld. Was sich jedoch oftmals als guter Lösungsansatz erweist, ist der monatliche Sparvertrag in Form von Investmentfonds fürs Kind. Wie viel sollte man hierbei regelmässig zur Seite legen?

Monatliches Sparen rentiert sich meist schon ab kleinen Anlagebeträgen. Viele Investmentgesellschaften in der Schweiz oder auch in anderen Ländern bieten den Sparvertrag ab 25 Franken im Monat an. Wem diese Summe zu hoch erscheint, der kann auch viertel- oder halbjährlich  ansparen. Somit kann sich die monatliche Sparrate auf 10 Franken oder noch eine geringere Summe reduzieren. Diesen Betrag kann sich fast jeder leisten.

Worin besteht der Vorteil bei regelmäßigen Investment-Sparverträgen?

Wenn man nicht ans Geld denken muss und es regelmässig vom Konto abgebucht wird, sorgt man tendenziell für eine solide Vorsorge fürs Kind. Schließlich ist es kaum am Giro-Kontostand erkennbar, dass geringe Summen im Monat abgebucht werden. Wer legt sonst schon monatlich ein paar Franken aufs Depot vom Kind?

Durch den regelmässigen Sparvertrag entsteht ein lukrativer Zinseszinseffekt, der sich im Vermögensaufbau fürs Kind positiv darstellen wird. Wer mehr in Sachen Depot und Fondsanlagen erfahren möchte, kann sich unter folgendem Portal informieren: www.deutschefxbroker.de

Welche Anlagefonds sollte man fürs Kind bevorzugen?

Natürlich ist es nicht für jeden Anleger genau das Richtige, in Aktien zu investieren. Dennoch sollte jeder, der langfristig fürs Kind ansparen will. wissen: Aktien schlagen Renten. Was heisst das? Wer langfristig sein Geld in Aktien investiert, wird aller Wahrscheinlichkeit höhere Renditen erzielen als mit herkömmlichen Sparprodukten einer Bank aus der Schweiz. Auch Renten- oder Immobilienfonds bieten zur Zeit kaum Renditen, über die sich das Kind freuen wird. Längst schon steht fest: Aktien sind auf Dauer die beste Geldanlage. Wenn diese ohne Druck und festen Zeitplan wieder verkauft werden, stehen die Chancen gut, dass sich fürs Kind so ein kleines Vermögen ansammelt.

Sind weltweite Aktienfonds besser als Fonds aus der Schweiz?

Natürlich kaufen viele Verbraucher genau die Produkte, die sie kennen. Was spricht dagegen, auf die gute Wirtschaft in der Schweiz zu bauen? Es gibt gute Aktienfonds, die alle guten Schweizer Aktiengesellschaften beinhalten, die sich als bodenständig und solide erweisen. Allerdings zählen viele Anleger darauf, auch andere internationale Unternehmen mit ins Portfolio zu nehmen. Auf lange Sicht zahlt es sich oftmals aus, auch auf andere Währungen wie Euro, Yen oder US$ zu setzen. Schließlich ist eine breite Streuung im Anlagevermögen Gold wert. Wie heißt es so schön im Winter in der Schweiz? Wer streut, rutscht nicht aus. Genau so kann man diesen Gesichtspunkt in Sachen Vermögensaufbau fürs Kind betrachten.

Ein Depot für Minderjährige kostet oftmals weniger oder keine Gebühren

Je nach Anbieter wird das Sparen für den sehr jungen Anleger oft belohnt, indem geringe Preise belastet werden. Genau deshalb sollte man sich in Sachen Gebühren und Depot näher informieren. Jeder Verbraucher kann auf dieser Seite viele Informationen rund um das Depot finden, die wichtig sind:https://www.deutschefxbroker.de/consorsbank-erfahrungen/

Consorsbank

Lohnt sich ein Bausparvertrag oder klassischer Sparvertrag der Bank fürs Kind?

Natürlich spricht aktuell vieles für die Fondsanlage mit Investmentfonds, wenn man fürs Kind Geld anlegen will. Allerdings sind auch herkömmliche Sparformen wie der klassische Bausparvertrag oder der Bank-Sparvertrag nicht völlig aus dem Rennen in Sachen Geldanlage geworfen. Allerdings rechnen sich diese Produkte in Sachen Rendite nicht wirklich gut für eine langfristige Anlageform. Schliesslich sind die Zinsen für langfristige Sparformen fürs Kind derzeit nicht auf einem guten Level. Wer weiss, was die Zukunft bringt?

Ob der Bausparvertrag aus der Schweiz oder das Sparbuch einer Bank jemals wieder die Aktien im Punkt Rendite schlagen werden, bleibt abzuwarten. In naher Zukunft ist dies wohl kaum zu erwarten. Dennoch verändert sich die Welt am Geld- und Kapitalmarkt ständig. Das Leben auch in Sachen Geldanlage bedeutet: Veränderungen am Markt ergeben neue Chancen, die man nutzen sollte. Wichtig ist, dass man in Sachen Vermögensanlage für die Kleinen nichts dem Zufall überlassen sollte.

Fazit

Die Geldanlage fürs Kind ist eine solide Zukunftsvorsorge. Egal ob Eltern, Pate, Oma oder Opa: Kleine Summen, die auf Dauer angelegt werden, bieten ein gutes Fundament in finanzieller Hinsicht fürs Kind. Wer möchte nicht für eine gute Zukunft für unsere Lieblinge sorgen? Schliesslich sollten Führerschein, erste Wohnung, eine Ausbildung und das Studium leicht finanzierbar sein. Welchen Grundstock können dabei Eltern und Grosseltern aufbauen?

 

Featured image credit: Freepik

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