Anlage-Performance Vergleichs-App Gewinnt Graubünder KB als Partner

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by November 18, 2019
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Die Möglichkeit, digital verschiedene Dinge miteinander zu vergleichen, haben Websites wie tripadvisor.com, autoscout.ch oder comparis.ch gross gemacht.

Nicholas Hochstadter

Nicholas Hochstadter

«Es ist höchste Zeit, dass wir immer und überall auch die Anlageperformance unseres verwalteten Vermögens vergleichen und überwachen können»,

sagt Nicholas Hochstadter, CEO von IBO.

Das 2005 in Nyon gegründete Fintech-Unternehmen  bietet seit 2010 eine Plattform an, welche die Arbeit von Banken und Vermögensverwaltern miteinander vergleicht. Der sogenannte «Performance
Watcher» war bisher nur via Browser verfügbar. Ab sofort können Investoren die Performance ihrer Portfolios anonym und ganz einfach mit ein paar Klicks auch auf dem Smartphone überprüfen.

Nicolas Gonet

Nicolas Gonet, GKB

«Damit wir weiterhin auf das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden zählen dürfen, ist Transparenz extrem wichtig. Mithilfe der App ‹PerfWatcher› können wir zeigen, wie vertrauenswürdig unser Haus wirklich ist»,

sagt Nicolas Gonet, CEO der Bank Gonet.

«Es ist eine innovative Plattform, auf der wir unsere Performance transparent zeigen können»,

erklärt Daniel Fust, der neue CEO der Graubündner Kantonalbank.

Die Kundinnen und Kunden der GKB erhalten ab sofort Zugang zur «PerfWatcher»-App, falls sie das wünschen. Der Gesamtwert aller Portfolios, die seit bald 10 Jahren auf der Website performance-watcher.ch vergleichbar sind, beträgt aktuell 35,5 Milliarden Franken. 20 Schweizer und Liechtensteiner Finanzhäuser (z. B. Banque Pictet, St. Galler Kantonalbank, LGT) verfügen zu internen Zwecken bereits über eine Schnittstelle zum Vergleichssystem von IBO.

Sie stellen aber noch nicht aktiv die anonymisierten Leistungen ihrer Kundenportfolios zur Verfügung. Mit der Einführung der «PerfWatcher»-App ist die Bank Gonet das erste Institut, das diesen Schritt nun wagt und vollständige Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und gegenüber ihrer Kundschaft gewährt.

Weitere Banken und Vermögensverwalter werden in Kürze folgen. In Zeiten von Open Banking und Regulierungen wie PSD2 oder vor allem MiFID II werden Banken in Zukunft gezwungen sein, ihre Kosten ganz transparent aufzuzeigen. Dies wird bereits nächstes Jahr der Fall sein. «Der Schleier über den Performances lüftet sich immer mehr»,

sagt IBO-Gründer Nicholas Hochstadter, der bereits ein grosses Umdenken bei den Geldinstituten feststellt.

«Eine Bank kann ihre eigene Leistung zwar erklären, die Bewertung kann aber nur im unabhängigen Vergleich mit anderen Häusern stattfinden. Deshalb haben wir ‹Performance Watcher› und nun die passende App ‹PerfWatcher› dazu erfunden.»

Schon jetzt können auch User, deren Banken noch keine direkte IBO-Schnittstelle haben, ihre Portfolios online vergleichen. Ermöglicht wird dies durch einen indirekten Zugriff dank Partnerschaften mit verschiedenen Portfoliomanagement-Systemen.

«Ich bin überzeugt, dass uns auch UBS, CS und ausländische Banken ihre Daten schon bald selber direkt zur Verfügung stellen werden, weil Transparenz in der Bankenwelt das Erfolgsgeheimnis der Zukunft ist»,

so Hochstadter.

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