Die St.Galler Kantonalbank startet mit Open Wealth API

Die St.Galler Kantonalbank startet mit Open Wealth API

by October 12, 2021
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Als erste Schweizer Bank stellt die St.Galler Kantonalbank gemäss eigenen Angaben per sofort eine standardisierte Programmierschnittstelle (OpenWealth API) für ihre Depotbank-Services zur Verfügung. Die Programmierschnittstelle ermöglicht einen sicheren Austausch von Finanzdaten mit autorisierten externen Vermögensverwaltern (eVV).

Eine gute Nachricht für externe Vermögensverwalter: Assetmax und Alphasys sind die ersten Portfolio Management System Anbieter, die an die OpenWealth API der St.Galler Kantonalbank andocken und ohne grossen Aufwand die Depotbank-Services der SGKB in ihre Portfolio Management Systeme integrieren. Dank der standardisierten Programmierschnittstelle können unabhängige Vermögensverwalter die Bankdienstleistungen direkt über das Portfolio Management System beziehen – ganz ohne den Umweg über das E-Banking.

Die OpenWealth API ermöglicht die Übertragung von Portfoliodaten und Wertschriftentransaktionen, ebenso das Lesen und Modifizieren von Kundendaten. So können Depotbanken und externe Vermögensverwalter einfacher zusammenarbeiten, während zugleich operative und regulatorische Risiken reduziert werden.


SGKB treibt Open Banking voran

Die SGKB tritt mit der Lancierung der Programmierschnittstelle erstmals nicht nur als Finanzdienstleister, sondern als Treiber für Open Banking auf.

Falk Kohlmann

Falk Kohlmann

«Mit OpenWealth beweist die St.Galler Kantonalbank ihre Innovationskraft sowie ihre engagierte und gestaltende Rolle in der Digitalisierung»,

sagt Falk Kohlmann, Bereichsleiter Marktleistungen und Geschäftsleitungsmitglied.

Aufgrund des Potentials für Open Wealth und der strategischen Bedeutung von Open Banking hat die SGKB gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Synpulse die OpenWealth API Initiative ins Leben gerufen. Da ein API Standard nur im offenen Verbund mit weiteren Marktteilnehmern entstehen kann, wurde im Februar 2021 die Initiative in einen Verein überführt. Seitdem konnte der Verein mehr als 20 weitere Mitglieder gewinnen.

«Wir freuen uns, dass unsere Initiative viel Dynamik ausgelöst hat», so Falk weiter.

 

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